Die Verkehrs- und Parkplatzsituation während der Sommermonate

1. Juni 2008 J. Straub

Durch die neue Uferkonzeption wird unsere Gemeinde vor allem für Tagestouristen und Radfahrer noch attraktiver. Dies hat allerdings auch ein insgesamt höheres Verkehrsaufkommen und eine zunehmende Belastung unserer Infrastruktur zur Folge. Dabei wäre meiner Meinung nach die Grenze des Zumutbaren (im Sinne des sanften Tourismus mit wirklichem Erholungswert) bereits dann erreicht, wenn die bestehenden Parkplatzkapazitäten ausgeschöpft sind.


Leider geht uns Einheimischen und unseren wirklich gewinnbringenden Feriengästen vor allem an den Wochenenden immer mehr an Wohn- und Lebensqualität verloren. Oft findet man weder ein nettes Plätzchen noch die Ruhe, um den See und sein Ufer hier vor Ort zu genießen. Die innerörtliche Verkehrsbelastung ist teiweise unerträglich. Während die Tagestouristen ihre Fahrzeuge in den Wohngebieten verteilen, um sich die ohnehin geringen Parkgebühren einzusparen, müssen wir Anwohner und unsere Gäste zunehmend auf unsere Stellplätze verzichten. Die vielen am Straßenrand oder auf Gehwegen abgestellten Autos sind nicht nur optisch ein Ärgernis, sondern stellen auch ein Sicherheitsrisiko dar (Versperrung von Rettungswegen, Gefährdung spielender Kinder u.v.m.)


Meine Vorschläge

  • An die Sipplinger Bevölkerung werden – je nach Bedarf an Stellplätzen plus für eine gewisse Anzahl an Gästen – Parkberechtigungsausweise ausgegeben. Mit diesen Ausweisen darf innerorts geparkt werden, ohne wird ein Verwarnungsgeld fällig. Natürlich bedarf es dann entsprechender Kontrollen.
  • Die Mieter von Bootsliegeplätzen erhalten verbilligte Dauerparkscheine.
  • Die Parkgebühren für Tagestouristen werden erhöht, zumal die Nutzung der Uferanlagen kostenfrei ist.

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    • J. Tylla  |  07. Juni 2008

      Hi Jürgen,
      die Problematik sehe und verstehe ich. Nur bekomme ich Magenschmerzen, wenn mal wieder alles über den Geldbeutel geregelt werden soll. Gerade so wie es uns unsere Politiker ja schon zur genüge vormachen.
      Das mit den Parkberechtigungsscheinen hinterlässt so einen schalen Geschmack! „Wer bezahlt darf (auch das Dorf zuparken?), alle anderen sollen verwarnt werden“ -- hmm.

      Sorry etwas kritisch, aber mich erinnert das an die kleinen Fischerdörfer am Lago Di Komo, mit nem Parkplatz vor dem Ort, und mit dem Auto rein dürfen nur Hotelgäste und Anwohner, der Rest hat 1 km zu laufen oder es zu lassen. (Ich hab’s immer gelassen!)

      Ruhiger würde es bestimmt!

      Wer einen Fehler findet kann Ihn gerne behalten! :-)

      Liebe Grüße aus der Seestr.
      Jürgen Tylla

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      Antwort von J. Straub  |  7. Juni 2008    

      Hallo Jürgen aus der Seestraße,

      danke für Deine Rückmeldung.

      Die Park- und Verkehrsbelastung ist wohl im westlichen Teil Sipplingens am größten. Hast Du eventuell einen alternativen Vorschlag, wie man die dortigen Anwohner entlasten und den Erholungswert unserer Gemeinde bzw. unsere Lebensqualität insgesamt wieder steigern könnte?

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    • A. Zumbrock  |  10. Juni 2008

      Ich denke, bevor wir mit Parkscheinen und Verwarnungen anfangen, die Sache kompliziert zu machen, sollten wir (die Gemeinde) uns erstmal entschlossen dafür einsetzen, daß der öffentliche Nahverkehr optimiert wird. So liegen die Pläne für eine Bodensee-S-Bahn, die im Halbstundentakt in beide Richtungen rund um den See fährt, schon seit Jahren in der Schublade. Doch den betroffenen Seeanlieger-Gemeinden (auch unserer) fehlt es hier an Willen und Entschlossenheit, dieses Projekt zu unterstützen.

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    • D. Hoffmann  |  17. Juni 2008

      Auf jeden Fall fände ich es sinnvoll Parkberechtigungen nur für Einwohner zu erstellen. Da der Eintritt in das Strandbad kostenfrei ist werden wir sonst an schönen Wochenenden im Sommer ein zugeparktes Dorf haben. Das hat sich schon in den vorigen Jahren gezeigt, als nur der Bereich um den Kinderspielplatz eintrittfrei war (obwohl ja dort laut Beschilderung baden usw. nicht gestattet ist/war). Was dort abends z.T. für Müll hinterlassen wurde war sehr ärgerlich. Diese Kosten könnten meinetwegen durch eine Erhöhung der Parkgebühren getragen werden.

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    • A. Zumbrock  |  30. Juni 2008

      Vielleicht wäre es auch eine Lösung, alle öffentlichen, innerörtlichen Parkmöglichkeiten farblich zu markieren. Damit lenkt mal schon mal, wo geparkt werden darf und wo nicht.
      Jeder Einwohner, der keinen Stellplatz auf Privatgrund hat, kann dann einen solchen öffentlichen Stellplatz per Jahresmiete pachten (z.B. für 20 Euro/Monat). Die öffentlichen Stellplätze, die nicht vermietet sind, sind für jeden zugänglich, egal ob Einheimischer oder Tourist.
      Die Parkgebühren für die „Parkplätze mit Seesicht“ beim Strandbad sollten deutlich erhöht werden (z.B. 1 Euro/Stunde), egal ob Einheimischer, Bootsbesitzer oder Tourist.
      Von den Einnahmen kann die Gemeinde einen Controletti einstellen, der alle Autos, die auf öffentlichem Verkehrsraum außerhalb der markierten Stellplätze parken, konsequent abschleppen läßt, egal ob Einheimischer oder Tourist.

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    • J. Straub  |  19. August 2009

      Bilder sagen mehr als tausend Worte…

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    • J. Straub  |  02. September 2009

      Die Saison 2009 übertrifft die Befürchtungen: Immer mehr Tagestouristen kommen in Sipplingen voll auf ihre (relativ geringen) Kosten. Wir Einheimischen und unsere Feriengäste leiden zunehmend unter den daraus resultierenden Begleiterscheinungen. An schönen Sommertagen wird unsere Gemeinde ihrem wertvollen Prädikat „Erholungsort“ so nicht mehr gerecht. Dafür bräuchten wir Klasse statt Masse, sanften Tourismus statt maßlosen Tagestourismus.

      Andere Kommunen setzen wirksame Regulierungsinstrumente ein. Wieso sollte das nicht auch bei uns gelingen?
      Möchten auch Sie die Missstände nicht länger hinnehmen? Dann sprechen Sie bitte unsere Entscheidungsträger an und drängen Sie auf entsprechende Gegenmaßnahmen.

      Gleichzeitig könnten wir Bürger selbst aktiv werden und Lösungsvorschläge einbringen. Da Einzelbeschwerden und -initiativen erfahrungsgemäß nur wenig bewirken, erscheint es sinnvoller, gemeinsam zu agieren. Je nach Unterstützerzahl stehen uns dabei verschiedene Wege offen (vgl. hier).

      Mit Hilfe der „Bürgerbefragung Sommer 2009“ möchte ich feststellen, wer ebenfalls Handlungsbedarf sieht und wer sich in welcher Weise für eine Entschärfung der Situation einsetzen möchte. Die Fragen lauten:

      1. Sind Sie der Meinung, dass Handlungsbedarf besteht?
      2. Haben Sie konkrete Lösungsvorschläge und können Sie diese in ein gemeinsames Konzept einbringen?
      3. Werden Sie ein gemeinsames Konzept bei Gefallen mit Ihrer Unterschrift unterstützen, um eine entsprechende Form der Bürgerbeteiligung durchzusetzen?

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    • A. Zumbrock  |  04. September 2009

      Ein neidischer Blick Richtung Untersee zeigt, wo auch bei uns die Lösung dieser Problematik liegen könnte: Die Gästekarten der deutschen Unterseegemeinden gelten seit diesem Jahr gleichzeitig als Fahrkarte für alle Busse und Bahnen des Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee (VHB), die damit kostenlos benutzt werden können. Damit wird den Feriengästen das Umsteigen vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel besonders leicht gemacht. Auf diese Weise sind Wanderungen und Ausflüge zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bequem und ohne Stress möglich.

      Bei uns am nördlichen Bodenseeufer könnte eine ähnliche Vereinbarung mit dem Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (BODO) getroffen werden. Wenn dann noch im Sinne eines „sanften Tourismus“ den Feriengästen die Anreise mit der Bahn durch Vergünstigungen schmackhaft gemacht werden würde, so daß sie ihr Auto Zuhause stehen lassen könnten, würde die derzeitige Verkehrs- und Parkplatzsituation im Sommer wesentlich entschärft.

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      Antwort von Redaktion  |  18. September 2009    

      Einige Passagen aus dem SÜDKURIER-Beitrag „Tourismus auf dem Prüfstand“ zur Situation in Bodman-Ludwigshafen:

      […] die Kurzfristigkeit der Übernachtungen mache den Zimmervermietern zu schaffen – wie an allen anderen Orten am Bodensee auch. […]

      An erster Stelle nannte sie [Caroline Kusch, Leiterin der Tourist-Information in Bodman-Ludwigshafen] den Durchgangsverkehr, die Lastwagen, „die durch die Ortsmitte donnern“. Der Lastkraftverkehr sei „verheerend“ für Ludwigshafen und insbesondere für den Tourismus, stimmte der stellvertretende Bürgermeister Alessandro Ribaudo zu. Birgit Homburger schlug vor, sich nach der Wahl mit dem zukünftigen verkehrspolitischen Sprecher die Probleme nochmals anzuschauen. Als Übergangslösung warf sie das Stichwort „Zielverkehr“ [der Teil des Verkehrs, der in der betrachteten Verkehrszelle endet] in die Runde. […]

      Die Verantwortlichen in Bodman-Ludwigshafen bedauern zudem, dass es immer noch keine Kooperation mit dem Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (Bodo). Denn viele ihrer Gäste ziehe es eher in Richtung Überlingen oder Meersburg […]. Immer wieder werde man gefragt, ob es denn keine Gästekarte gebe, die es möglich mache, öffentliche Verkehrsmittel auch am nördlichen Bodenseeufer zu nutzen. […]

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    • Redaktion  |  28. Oktober 2009

      Kurtaxe wird teurer(SÜDKURIER, 28. Oktober 2009)

      […] Einstimmig hat der Gemeinderat Sipplingen in seiner jüngsten Sitzung einer Erhöhung der Kurtaxe zugestimmt. Ab 2010 steigt der Betrag von 75 Cent auf einen Euro pro Person und Nacht. Die Jahreskurtaxe kostet künftig 50 statt 36 Euro. „Wir haben die Kurtaxe mit den Beträgen in anderen Gemeinden verglichen und entsprechend angepasst“, sagte Bürgermeister Anselm Neher. Auch nach der Erhöhung liege Sipplingen noch im günstigen Bereich.

      „Wir sind ein sehr attraktives Dorf am See und haben in letzter Zeit viel Geld investiert“, begründete der Rathauschef. Als Beispiel nannte er das Strandbad. Durch die Erhöhung der Kurtaxe soll die Gemeindekasse wieder aufgefüllt werden. „Wir möchten auch adäquate Einnahmen“, sagte Neher. Karl Hepp (CDU) war zwar für die Erhöhung, fand die Begründung aber nicht einleuchtend. „Der Löwenanteil der Besucher im Strandbad zahlt keine Kurtaxe“, gab das Ratsmitglied zu bedenken. Die Kosten für das neue Strandbad würden durch Mehreinnahmen aus der Kurtaxe nicht ins Bad zurückfließen. […]

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      Antwort von J. Straub  |  28. Oktober 2009    

      Nun werden also ausgerechnet diejenigen, die neben uns Einheimischen am meisten unter den Folgen des ausufernden Tagestourismus leiden und den sinkenden Erholungswert beklagen, mit einer Gebührenerhöhung um über 33 Prozent zur Kasse gebeten.

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    • Redaktion  |  05. November 2009

      „Bürgerinformation: Stadt stellt Parkkonzept für die Unterstadt vor“
      (Pressemitteilung der Stadt Ravensburg, 4. November 2009)

      Am kommenden Montag 9. November 2009 stellt die Stadt Ravensburg das künftige mögliche Parkkonzept für die Unterstadt öffentlich vor.

      Das Parkkonzept ist das Ergebnis von Beratungen einer gemeinsamen Planungsgruppe, bestehend aus interessierten Bürgern und der Verwaltung. Diese Gruppe hatte sich nach der Bürgerinformation zur Umgestaltung der Obere Breite Straße gebildet.

      Die Bürgerinformation mit anschließender Möglichkeit zur Diskussion findet im Schwörsaal (Waaghaus, Marienplatz) statt. Beginn ist um 18.30 Uhr.

      Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind willkommen.

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    • Mitteilungsblatt der Gemeinde  |  13. Januar 2010

      Aus der Rede von Bürgermeister Anselm Neher anlässlich des Neujahrsempfangs am 8. Januar 2010, abgedruckt im Mitteilungsblatt der Gemeinde Sipplingen (2010, Nr. 2):

      Gerade im Uferbereich ist die Balance zwischen Tradition und Innovation zu beweisen. Die neuen Gedanken die hier umgesetzt wurden, werden als beispielhaft am See angesehen. Das beweist, der große Zuspruch der vielen Gäste und die konzentrierte Belegung unserer Parkplätze. In den Sommerwochen fast zu viel des Guten. Unser Ort ist zugeparkt, die Anwohner klagen. Wir müssen handeln.

      Mehr Parkplätze sind wegen der uns umgebenden Natur- und Landschaftsschutzgebiete kaum möglich und ehrlich gesagt würde unser Dorf und unser Strandbad noch mehr Besucher aufnehmen können? Wohl nicht, denn deshalb gilt es die vorhandenen Parkplätze als Regulativ anzusehen und vor allem die Parkierung im Dorf nach Möglichkeit in den Griff zu bekommen. In der letzten Klausurtagung sind Möglichkeiten aufgezeichnet worden, die wir in nächster Zeit noch ausarbeiten und dem Gemeinderat zur Entscheidung vorlegen. Aber machen wir uns nichts vor, einen Königsweg gibt es hier nicht, aber wir möchten doch das Mögliche tun, ohne dabei unser Image als offenes und gastfreundliches Dorf in Frage zu stellen.

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    • Redaktion  |  27. Februar 2010

      Bürger werden bald informiert

      Sipplingen (hk) -- Künftig sollen Autofahrer, die ihr Fahrzeug in den Straßen „Im Leimacker“ und „Im Horn“ abstellen, zur Kasse gebeten werden. Außerdem ist dort eine andere Beschilderung beabsichtigt. „Die Anlieger leiden vor allem im Sommer unter dem massiven Parken“, begründete Bürgermeister Anselm Neher im Gemeinderat das Vorhaben, dass in den beiden Straßen künftig Parkgebühren entrichtet werden sollen. Für weitere Erläuterungen kündigte er für Mittwoch, 10. März, 19 Uhr, eine entsprechende Bürgerinformation im Bürgersaal des Rathauses an. Angesprochen werden sollen dabei unter anderem Parkregelungen für die Anwohner und Feriengäste.
      (Südkurier, 27. Februar 2010)


      Erg. vom 6. März 2010:

      Zur Bürgerinformation

      am Mittwoch, dem 10.03.2010 um 19.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses lade ich Sie herzlich ein.

      Thema:
      Parkprobleme im westlichen Gemeindebereich während der Sommermonate

      Die Verwaltung wurde vom Gemeinderat beauftragt ein Konzept für die Parkraumbewirtschaftung im Bereich der westlichen Wohnstraßen zu erarbeiten.

      Wir möchten mit der Bevölkerung, insbesondere mit den betroffenen Anliegern, über die Möglichkeiten diskutieren und Sie um Anregungen bitten.

      Ihr
      Anselm Neher
      Bürgermeister

      (Mitteilungsblatt der Gemeinde, Ausgabe 2010, Nr. 9)

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    • Mitteilungsblatt der Gemeinde  |  17. März 2010

      Ausgabe 2010, Nr. 11 (Auszüge):

      Sitzung des Gemeinderates

      Am Mittwoch, dem 24. März 2010 findet um 20.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses eine Sitzung des Gemeinderates statt, zu der die Bevölkerung recht herzlich eingeladen ist.

      Tagesordnung:
      I. öffentlicher Teil
      […]
      3. Parksituation im westlichen Gemeindegebiet
          - Vorstellung der Konzeption und Ausführungsbeschluss […]

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      Antwort von J. Straub  |  28. März 2010    

      Bei diesem Tagesordnungspunkt gelang es dem Gemeinderat, während der Aussprache eine Lösungsvariante zu entwickeln, die meines Erachtens besser als die zunächst vorgeschlagenen Konzepte ist. Weitere Informationen folgen in Kürze…

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      Antwort von Mitteilungsblatt der Gemeinde  |  31. März 2010    

      Ausgabe 2010, Nr. 13 (Auszüge):

      Kurzbericht zur öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 24.03.2010

      […] Nach allgemeinen Informationen des Bürgermeisters und Wünschen und Anregungen aus den Reihen des Gemeinderates ging es um die Parksituation im westlichen Gemeindegebiet und die Vorstellung der Konzeption hierzu. In einem äußerst informativen und professionellen Vortrag wurden von Herrn Polizeihauptkommissar Georg Kuhn von der Polizeidirektion Friedrichshafen die Entwicklungen der Parkplatzsituation in Sipplingen, deren Auswirkungen und das Paket der verschiedenen Lösungsansätze vorgestellt. In der anschließenden Beratung wurden diese engagiert diskutiert und verschiedene Vorschläge vorgetragen. Schließlich konnte mit großer Mehrheit ein Konsens gefunden werden und so wird zunächst für die kommende Saison im westlichen Gemeindegebiet eine Parkzone eingerichtet und auf eine Bewirtschaftung mit Aufstellen entsprechender Parkscheinautomaten verzichtet. Vielmehr wird im betroffenen Bereich eine Parkscheibenpflicht bei einer Höchstparkdauer von 2 Stunden eingeführt. Gleich im Anschluss stimmte der Gemeinderat ebenfalls mit großer Mehrheit einer deutlichen Anhebung der Parkgebühren für die bewirtschafteten Parkflächen zu. Eine entsprechende Änderungssatzung wird für die Aprilsitzung ausgearbeitet. […]

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      Antwort von Redaktion  |  1. April 2010    

      Parken wird deutlich teurer

      Sipplingen (hk) Im westlichen Gemeindegebiet wird ab Ostern bis Martini eine Parkscheibenpflicht in der Zeit von 9 bis 19 Uhr bei einer Höchstparkdauer von zwei Stunden eingeführt. Außerdem werden die Parkgebühren für die bewirtschafteten drei Parkflächen in der Gemeinde deutlich angehoben.

      Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Zusammenkunft. Anlass dafür ist die insbesondere im Sommer verheerende Parksituation, die für Bewohner und Besucher gleichermaßen belastend ist. Aus diesem Grund wird schon seit längerem nach entsprechenden Lösungen und Konzeptionen gesucht. „Einen Königsweg wird es aber nicht geben“, stellte Bürgermeister Anselm Neher fest.

      Der Gemeinderat hatte sich im November des Vorjahres nach einer vorangegangenen Klausurtagung positiv für eine Parkraumbewirtschaftungszone (PRB) ausgesprochen. Die mögliche neue Konzeption stellte Polizeihauptkommissar Georg Kuhn von der Polizeidirektion Friedrichshafen Anfang März während einer Bürgerinformation vor. Die Einwohner sprachen sich zum überwiegenden Teil für eine konsequente Überwachung durch den Gemeindevollzugsdienst aus, ebenso für eine Parkraumbewirtschaftungszone mit Automaten und die Ausstellung von Anliegerparkausweisen. Wie Neher weiter sagte, könnten im westlichen Gemeindegebiet sieben Automaten inklusive neuer Beschilderung angeschafft werden, die Kosten von 25 000 Euro seien im diesjährigen Haushalt enthalten.

      Kuhn stellte dem Ratgremium noch einmal die Entwicklung der örtlichen Parkplatzsituation, deren Auswirkungen und das Paket der verschiedenen Lösungsansätze vor. Er verdeutlichte, dass das öffentliche Parkplatzangebot im Sommer total erschöpft sei, teilweise katastrophale Parkverhältnisse herrschten, ganze Straßenzüge und Kurvenbereiche sowie Gehwege komplett zugeparkt seien. Außerdem sei versetztes Parken mit Durchfahrtsbehinderung und das widerrechtliche Belegen von privatem Parkraum zu beobachten. Er schlug eine Parkraumbewirtschaftungszone vor, einem seit September 2009 neuen Instrument der Straßenverkehrsordnung, in der nur mit Parkscheibe oder Parkschein geparkt werden dürfe. Durch Zusatzzeichen könnten Anwohner davon freigestellt werden.

      Unterschiedlich waren die Ansichten der Bürgervertreter. Während sich Josef Dichgans (CDU) gegen neue Parkplätze und insbesondere gegen eine Parkraumbewirtschaftungszone aussprach („die Parknot wird sich verlagern“), aber für strengeres Kontrollieren votierte, war Clemens Beirer (CDU) für eine Parkraumbewirtschaftungszone mit einer Bürgerfreigabe für ein bestimmtes Zeitfenster.

      Elisabeth Lohrer (CDU) plädierte für ein „rigoroses Knöllchen verteilen und abschleppen lassen“, auch Thomas Biller (FW) sah im Abschleppen die einzige Möglichkeit einer Regulation. „Das wird sich rumsprechen“, war er sich sicher.

      Nachdem sich Eberhard Widenhorn (CDU) für eine Zwei-Stunden-Zeitzone mit Parkscheibe ausgesprochen hatte („eine Parkraumbewirtschaftungszone wird unsere Probleme nicht lösen“), beantragte Karl Hepp (CDU) eine solche Parkscheibe versuchsweise für ein Jahr inklusive einer strengeren Überwachung.

      Die Bürgervertreter einigten sich, für die kommende Saison im westlichen Gemeindegebiet eine Parkzone einzurichten, aber auf die Bewirtschaftung mit dem Aufstellen entsprechender Parkscheinautomaten zu verzichten. Vielmehr wird eine Parkscheibenpflicht bei einer Höchstparkdauer von zwei Stunden eingeführt.

      Außerdem votierten sie bei den Gegenstimmen von Thomas Seiberle (FW) und Josef Dichgans (CDU) für eine deutliche Anhebung der Parkgebühren (siehe Infokasten). Eine entsprechende Änderungssatzung wird für die Aprilsitzung ausgearbeitet. „Der erste Schritt ist getan“, freute sich Neher.

      Parkgebühren

      Für den Parkplatz West (P1) müssen künftig 30 Cent statt bisher 15 Cent je angefangene halbe Stunde im Zeitraum von 9 bis 19 Uhr bezahlt werden. Die maximale Parkdauer beträgt nach wie vor zehn Stunden.Für den Parkplatz westlich des Bahnhofs (P2) zahlt man 40 Cent je angefangene halbe Stunde (bisher: 10 Cent je zehn Minuten) bei einer maximalen Parkdauer von sieben Stunden.

      Das bedeutet eine Erhöhung um 10 Cent pro halbe Stunde.

      Auf dem Landungsplatz (P3) mussten bis jetzt 10 Cent je zehn Minuten entrichtet werden. Künftig sind es 50 Cent pro halbe Stunde – eine Steigerung um 20 Cent pro halbe Stunde. Die Höchstparkdauer beträgt hier nach wie vor drei Stunden.

      Dauerparkschein-Inhaber wie Besitzer von Bootsliegeplätzen und Auswärtige, die in Sipplingen beschäftigt sind, müssen jetzt 35 statt 25 Euro jährlich berappen. Für diesen Betrag können sie aber beliebig lang parken.

      (Südkurier, 01. April 2010)

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      Antwort von Homepage der Gemeinde  |  27. April 2010    

      Kurzbericht zur Gemeinderatssitzung vom 21.04.2010:

      […] Danach beschloss der Gemeinderat die Änderung der Parkgebührensatzung, nachdem das Gremium sich bereits in der vorausgegangenen Sitzung ausführlich mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Die Satzungsänderung mit den neuen Gebührensätzen wird in diesem oder einem der nächsten Mitteilungsblätter abgedruckt. […]
      Zur Milderung der Parkplatzsituation wurden mehrere Standorte untersucht und das Gremium stimmte dem Vorschlag zu, zunächst eine Erweiterung des Parkplatzes West nach Westen anzustreben, wobei von den möglichen Genehmigungsschwierigkeiten wegen der Lage im Landschaftsschutzgebiet Kenntnis genommen wurde. Mittelfristig sind in diese Überlegungen auch Standorte nördlich des Friedhofes und beim alten Sportplatz als Wanderparkplatz einzubeziehen. […]

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    • Redaktion  |  24. April 2010

      Ja zu höheren Parkgebühren

      Sipplingen (hk) Jetzt ist es amtlich: Der Gemeinderat hat die Parkgebühren laut Satzung geändert. Bereits bei der Sitzung zuvor hatte sich das Gremium neben der Erhöhung dieser Gebühren für eine Einrichtung einer Parkzone im westlichen Gemeindegebiet ausgesprochen (wir berichteten).

      Die Gebühren gelten vom Ostern bis Martini täglich von 9 bis 19 Uhr. Für den Parkplatz West (P1) müssen jetzt 30 Cent statt bisher 15 Cent je halbe Stunde bezahlt werden. Die maximale Parkdauer beträgt nach wie vor zehn Stunden. Für den Parkplatz westlich des Bahnhofs (P2) zahlt man 40 Cent je angefangene halbe Stunde (bisher 10 Cent je zehn Minuten) bei einer maximalen Parkdauer von sieben Stunden. Das bedeutet eine Erhöhung um 10 Cent pro halbe Stunde. Auf dem Landungsplatz (P3) mussten bis jetzt zehn Cent je zehn Minuten entrichtet werden. Künftig sind es 50 Cent pro halbe Stunde – eine Steigerung um 20 Cent pro halbe Stunde. Die Höchstparkdauer beträgt hier nach wie vor drei Stunden.

      Im Zusammenhang mit den Parkgebühren hat die Verwaltung gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Raff vier Vorschlage über mögliche Parkplatzerweiterungen erarbeitet. Laut Bürgermeister Anselm Neher könnte der Parkplatz West nach Westen erweitert werden, indem hier drei gemeindeigene Grundstücke zur Verfügung gestellt werden. Dadurch könnten 23 neue Parkplätze auf Schotterrasen ausgewiesen werden. Die Kosten betragen 23 000 Euro. Außerdem besteht die Möglichkeit eines Umbaus der bestehenden Längsparker des Parkplatzes West zu einer Schrägaufstellung. Neher: „Das bedeutet, dass der nördliche verlaufende Wall abgegraben und mit Mauerscheiben befestigt werden muss.“ Das würde rund 5700 Euro kosten, elf zusätzliche Parkplätze wären das Resultat.

      Möglichkeit drei sieht vor, neue Parkplätze nördlich des Friedhofes anzulegen. Hierzu könnten drei gemeindeeigene Grundstücke für die Schaffung von 55 neuen Parkplätzen zur Verfügung gestellt werden. Kostenpunkt: 53 000 Euro. Außerdem könnten neue Parkplätze nördlich des alten Sportplatzes entstehen. Im Bebauungsplan „Längerach“ sind solche auf einem Privatgrundstück ausgewiesen. Nach der Planung könnten dort 38 Parkplätze insbesondere als Wanderparkplätze für 31 000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Neher schlug vor, lediglich die Erweiterung des Parkplatzes West näher ins Auge zu fassen.

      Kritik gab es von Josef Dichgans (CDU). Seiner Meinung nach kämen bei mehr Parkplätzen mehr Menschen nach Sipplingen. Das wiederum verursache zunehmenden Parkplatzmangel. „Wir erhöhen dadurch eigentlich nur die Nachfrage und damit die Misere“, sagte er. Bei seiner Gegenstimme beschlossen die Bürgervertreter, einen für die Parkplatzerweiterung West naturschutzrechtlichen Antrag zu stellen.

      (Südkurier, 24. April 2010)

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      Antwort von A. Zumbrock  |  24. April 2010    

      Wer Parkplätze sät, wird Verkehr ernten. Wollen die Sipplinger wirklich noch mehr Verkehr, Autos, Krach und Häßlichkeit und dafür noch mehr Grünflächen opfern?

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    • J. Straub  |  25. April 2010

      Das Tourismuskonzept des CDU Ortsverbands Uhldingen-Mühlhofen zeigt, dass in anderen Seegemeinden bereits ein Umdenken stattfindet. Insbesondere die von mir rot hervorgehobenen Passagen belegen eine fortschrittliche Denkweise, die in unserem Gemeinderat dem Abstimmungsergebnis nach offensichtlich nur von Josef Dichgans geteilt wird:

      Vorschläge zur Tourismuskonzeption Uhldingen-Mühlhofen
      Arbeitskreis Tourismus
      März 2008
      […]

      4. Zielsetzung und Maßnahmen zur Zielerreichung

      Die entscheidende Frage im Tourismus in der Gemeinde Uhldingen-Mühlhofen ist die Frage, „Wohin soll sich der Tourismus in den nächsten Jahren entwickeln?“
      Auf diese Frage gibt es nach wie vor keine, oder nur unzureichende Antworten.

      In der Tourismuskonzeption der Gemeindeentwicklungsplanung Uhldingen-Mühlhofen der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg GmbH von 1994 sind bereits damals umfangreiche Untersuchungen durchgeführt worden. Darin wurde empfohlen ein „Leitbild Uhldingen-Mühlhofen“ zu entwickeln und den Tourismus daran entlang weiterzuentwickeln. Dieses „Leitbild Uhldingen-Mühlhofen“ […] beinhaltete ein konsequentes Verfolgen eines umwelt- und sozialverträglichen Tourismus unter den Voraussetzungen der Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit. Bis heute sind sehr viele Punkte dieses Leitbildes umgesetzt. Einige damals „revolutionäre“ Dinge, vor allem im Umweltbereich sind heute selbstverständliches Allgemeingut geworden.

      Nach beinahe 15 Jahren ist es nun dringend geboten für die nächsten 10-20 Jahre Ziele zu formulieren und Maßnahmen zu treffen, um diese Ziele auch erreichen zu können.

      Die Maßnahmen müssen geeignet sein die formulierten Ziele zu erreichen. Sie müssen der Zielsetzung entsprechen und dürfen diese nicht negativ beeinflussen.

      4.1. Wirtschaftsfaktor Tourismus erhalten und stärken

      […]
      Eine Steigerung der Zahl der Tagesbesucher ist unter unterschiedlichen Gesichtspunkten zu betrachten.

      Die überwiegende Zahl von Tagesbesuchern reist nach wie vor mit dem eigenen PKW an. Viele Besucher entschliessen sich bei schönem Wetter kurzfristig für einen Tagesausflug an den Bodensee, insbesondere an den Wochenenden. Dabei kommt es dann regelmäßig zu Kapazitätsproblemen mit dem vorhandenen Parkraum bei den Parkplätzen an der Birnau, beim Ortsrandparkplatz, in Seefelden, entlang der Kreisstrasse nach Meersburg und an anderen Plätzen. Der Verkehr beeinträchtigt in nicht unerheblichem Mass den Erholungswert.

      An den stark frequentierten Wochenenden in der Hauptsaison wird die Grenze der Belastungsfähigkeit heute schon erreicht oder überschritten. Eine Angebotserhöhung von Parkraum würde noch mehr Besucher anziehen und die Verkehrsbelastung würde noch weiter steigen.
      Als negatives Beispiel stehen die „Meersburger Verhältnisse“, die sich dadurch auszeichnen, dass in der Saison an Wochenenden in der Meersburger Unterstadt fast kein Durchkommen mehr möglich ist und dies vom Besucher zunehmend als störend empfunden wird.

      Eine übermäßige Steigerung der Zahl der Tagesbesucher würde irgendwann zu einer Verringerung von Übernachtungen führen, da der Erholungswert für die Gäste sinken würde. Die einheimische Bevölkerung selbst wäre in einem hohen Maße belastet, was möglicherweise dazu führen würde, dass die Akzeptanz für die Ausgaben der Gemeinde für den Tourismus zurückginge. […]

      Mit Hilfe der Parkraumbewirtschaftung kann die Zahl der Tagesbesucher, die mit dem PKW anreisen, gesteuert werden. Um den negativen Effekten vorzubeugen sollte eine Ausweitung des Parkplatzangebotes nur sehr restriktiv vorgenommen werden.

      Die zweite, kleinere Gruppe von Tagesbesuchern, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad unsere Gemeinde besuchen, erzeugen weniger Verkehr. Dieser Verkehr belastet, von einigen Ausnahmen, wie etwa dem stark frequentierten Radweg Unteruhldingen -- Meersburg abgesehen, weniger.
      Eine Erhöhung der Gästezahl die umweltfreundlich anreisen sollte angestrebt werden. […]

      4.2. Qualität und Kundenzufriedenheit steigern

      Der zunehmend höhere Wettbewerb im Tourismus erfordert eine stetige Anpassung an die Erwartungen von Gästen im Hinblick auf die Qualität der Einrichtungen der Leistungserbringer im privaten und öffentlichen Bereich.
      Das Produkt, die touristische Dienstleistung am Kunden muss überzeugen und verkaufbar sein. Die touristische Dienstleistung muss sich der Nachfrage des Marktes anpassen. Es genügt nicht das Vorhandene zu verkaufen, das „Produkt“ muss fortlaufend qualitativ weiterentwickelt werden, um am Markt bestehen zu können.

      Die Steigerung der Qualität und die Erhöhung der Kundenzufriedenheit sieht die CDU Uhldingen-Mühlhofen als wichtige Ziele, die mit in ein neues Tourismuskonzept aufgenommen werden sollten.

      Die einheimische Bevölkerung muss sich mit den Zielen des Tourismus identifizieren können. Sie sollte auch selbst vom Tourismus profitieren können. Den Bürgern sollten die Ausgaben der Gemeinde für den Tourismus transparent dargelegt werden. Der Nutzen für die Allgemeinheit muss erläutert werden.

      Vorschläge:
      […]
      4 Einführung eines „Passes“ für Einheimische mit Vergünstigungen für Einrichtungen im Tourismusbereich (Eintrittsgebühren, Parkgebühren, Fahrkosten, ..)
      […]

      Der gesamte Vorschlag des CDU Ortsverbands: 0814-Tourismuskonzept_Endfassung3.pdf
      (siehe auch unter http://www.uhldingen.cdu.de)

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    • T. Budde  |  15. Mai 2010

      Ich glaube nicht, daß eine Erweiterung der Parkplätze die Lösung des Problems ist.
      Mehr Parkplätze = mehr Parkplatzsuchende. Es ist ja schön und sozial, daß man in Sipplingen das Strandbad kostenlos nutzen kann, dies führt aber gerade dazu, dass unser Ort primäres Ziel der Kurzzeitgäste wird. Motto: Hauptsache billig oder umsonst. Ich plädiere für eine Strandbadgebühr, ähnlich wie in Ludwigshafen oder Überlingen.
      Der Parkplatzsuchverkehr, der uns alljährlich in den Sommermonaten so nervt, könnte durch Parkplatzleitsysteme (wie in den Parkhäusern von Städten) verbessert werden.

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    • R. P. Mehl  |  03. Juli 2010

      Ich war heute mal wieder wie so oft in Sipplingen. Der Badestrand -- alle Achtung gegenüber wie er vor Jahren war -- sehr schön.

      Aber jetzt muss ich sagen, es ist wie in vielen Gemeinden: der Kunde wird abgezockt.
      Wir sind um 13.42 Uhr ins Restaurant Riva zum Essen gegangen. Da der Parkplatz von Badegästen belegt war, habe ich mich in Verlängerung des Motorradparkplatzes hingestellt und niemanden behindert. Der fade Nachgeschmack: anscheinend war jemand von der Gemeinde beauftragt und vor Ort, denn laut dem Strafzettel in Höhe von 10,- € wurde dieser um 13.45 Uhr ans Auto geheftet.
      Diese Vorgehensweise ist nicht in Ordnung. Es sollte dann auch sichergestellt sein, dass die Badegäste nicht den Parkplatz des Restaurants belegen oder dessen Mitarbeiter, der ja vor Ort war, hätte da einen Ton sagen können. So wären wir auch lieber in einen Nachbarort zum Essen gegangen. Wir werden auf jeden Fall in Zukunft diesen Ort meiden und selbstverständlich dies auch in unserem Bekanntenkeis weitergeben.

      Ich kann nur sagen: weiter so und dem Mitarbeiter alles Gute. Er wird bestimmt zum Mitarbeiter des Jahres. Immer schön versteckt arbeiten!

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    • Redaktion  |  12. August 2010

      Räte fordern mehr Knöllchen

      Sipplingen (hk) Kritik vom Gemeinderat musste sich Bürgermeister Anselm Neher in jüngster Gemeinderatssitzung gefallen lassen. Die Bürgervertreter bemängelten, dass zu wenig kontrolliert werde, sowohl was die Verunreinigung durch Hundekot in den Uferanlagen als auch was die Parksituation anbelange.

      „Da unten am Ufer sind große Tafeln aufgestellt, aber kein Hundehalter hält sich dran. Wenn wir nichts einschränken und nichts tun, wird’s immer mehr“, beschwerte sich Gemeinderat Willi Schirmeister (FW), der im Weiteren nach geregelten Zuordnungen der Zuständigkeit fragte. Außerdem kritisierte er die nach seiner Meinung minimale Kontrolle beim Parken. „Es werden kaum Knöllchen verteilt. Die Leute merken das und riskieren das Falschparken“, sagte er. In die gleiche Kerbe hieb Gemeinderat Johann Daschner (CDU), der darauf aufmerksam machte, es werde derartig wild geparkt, dass die Rettungsfahrzeuge der Feuerwehr im Ernstfall nicht mehr durchkämen. Gemeinderat Thomas Seiberle (FW) ergänzte, er entdecke immer wieder zahlreiche Autos ohne Parkscheibe oder Falschparker – aber immer ohne Strafzettel. „Wie geht das? Dann kontrolliere ich selber – ich meins ernst“, sagte er. Bürgermeister Anselm Neher antwortete, er wisse um die Zustände, man kontrolliere, so weit es möglich sei. Man könne aber nicht jeden Tag überall kontrollieren. „Wir leben eben in keiner perfektionierten Welt“, erklärte Neher.

      (Südkurier, 12. August 2010)

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    • Redaktion  |  28. August 2010

      Parkchaos treibt Anwohner auf die Barrikaden

      VON WILHELM LEBERER

      • Autos parken such vor Grundstücksausfahrten
      • Blaue Zone bringt in Wohnstraßen auch keine Entlastung
      • Zu wenige Parkplätze stehen zur Verfügung

      Sipplingen -- Die Einführung der so genannten Blauen Zone in mehreren Straßen des Ortes hat das leidige Parkproblem keineswegs entschärft, ja nicht einmal eine Besserung gebracht. Vor allem die Straßen in den Wohnbereichen im Westen sind oft zugeparkt.

      Das Problem ist vom Wetter abhängig, wenn an schönen Tagen und bei heißen Temperaturen Heerscharen von Tagesausflüglern kommen. Die immer wieder von Anwohnern kritisierte Situation hat sich zugespitzt, als feststand, dass das Strandbad frei zugänglich sein wird. Gemeindeverwaltung und Gemeinderat haben entschieden, keine Eintrittsgebühren mehr zu verlangen. Seit Beginn der Badesaison ist das so. So heißt es im Dorf auch schon, dass – zugegebenen etwas überspitzt formuliert – „Sipplingen inzwischen im Sommer das beliebteste Ziel der Badegäste aus allen Teilen Südwestdeutschlands“ sei.

      Offenbar haben sich Bürgermeister Anselm Neher und der Gemeinderat mit dem Beschluss, für das Strandbad und die große Liegewiese keinen Eintritt mehr zu verlangen, verkalkuliert. Nein, nicht dass die Gebühreneinnahmen jetzt in der Gemeindekasse fehlen, sondern vielmehr die Flut der Badegäste und Touristen machen Neher und dem Rat größere Sorgen. Die Badegäste finden keine Parkplätze mehr. Die ausgewiesenen Stellplätze in Seenähe reichen bei weitem nicht aus. Also, parken die Autofahrer in den Straßen der Wohngebiete. So weit so gut. Doch spätestens dann beginnen die Probleme mit den Anwohnern. Sie gehen inzwischen auf die Barrikaden und monieren das Problem bei der Gemeindeverwaltung als „unhaltbaren Zustand.“ Bürgermeister Anselm Neher wird mit Kritik überhäuft, er tue zu wenig, um das Problem aus der Welt zu schaffen. „An manchen Tagen ist es so schlimm, dass wir unsere Häuser nicht mehr erreichen oder die Zufahrten zu unseren Garagen blockiert werden“, schildert Christof Vieweg aus der Straße „Im Leimacker“ die Situation.

      Er spricht von einer Rücksichtslosigkeit der Besucher, die selbst vor Privatgrundstücken nicht Halt machen und ihre Autos auch auf Wiesen, Gehwegen oder vor Einfahrten abstellen. Vieweg bemängelt weiter: „Verkehrsvorschriften werden ignoriert.“

      Bürgermeister Anselm Neher ist das Parkproblem durchaus bewusst. Er spricht die Blaue Zone an, die eine Parkzeit von zwei Stunden erlaubt: „Würde jeder nach der Straßenverkehrsordnung parken, hätten wir keine Probleme.“ Doch mit der Blauen Zone trifft Neher auch viele Anwohner, die Zimmer oder Ferienwohnungen vermieten und die keinen Stellplatz auf dem Grundstück für das Auto ihrer Gäste nachweisen können. So bleibt nur der Stellplatz auf der Straße. Doch seit der Einführung der Zwei-Stunden-Parkzeit-Regelung ist es damit vorbei. So haben Neher und der Gemeinderat den Ärger mit den Anwohnern vorprogrammiert, wenigstens bis zum 30. September. Dann tritt die Regelung wieder außer Kraft und Sipplingen hat seine Ruhe bis zum 1. April 2011, sofern der Gemeinderat seinen Beschluss aufrecht erhält und damit die prekäre Situation für 2011 erneut heraufbeschwört.

      Forderungen von Zimmer- und Ferienwohnungsvermietern auf entsprechende Dauerparkplätze in den Wohnstraßen, die dann den Gästen zur Verfügung gestellt werden könnten, sind bis jetzt noch nicht möglich geworden. Die Einrichtung von Halteverbotszonen an Kreuzungen, Einmündungen und Grundstückszufahrten, die Aufstellung von, wie Vieweg sagt, „unübersehbarer Hinweisschilder auf die erlaubte Parkzeit und Parkgebühren für alle Stellplätze“ sowie die Ausweisung von Anwohner-Parkzonen seien Vorschläge von Anwohnern. Vieweg: „Parkzonen für Anwohner können nach der Straßenverkehrsordnung von der Straßenverkehrsbehörde eingerichtet werden.“ Mit der Realisierung der Vorschläge könne nach Meinung der Anwohner das Verkehrs- und Parkchaos in den betreffenden Wohngebieten durchaus entschärft werden.

      Bürgermeister Anselm Neher indes weist darauf hin, „Probleme gibt es nur, wenn Verkehrsteilnehmer im Kreuzungsbereich, auf Gehwegen oder vor den Grundstückausfahrten parken oder die Mindestrestfahrbahnbreite von drei Metern nicht beachten.“ Gegen derartige Verhaltensweisen der Autofahrer sei aber bislang noch „kein Kraut gewachsen.“ Dennoch, was kann getan werden? Neher: „Wir können nur in begrenztem Maße dagegen steuern, indem wir Parkregelungen schaffen und konsequent kontrollieren.“


      „Wenn die Badegäste den engen ‚Leimacker‘ zuparken, dann komme ich mit meinem Auto nicht mehr aus der Garage heraus. An schönen Sommertagen erkennen wir die Gegend wegen der vielen Autos fast nicht wieder. Alles wird zugeparkt und jede Ecke mit Autos verstopft.“ (H. Bühler)


      „Wir wissen nicht mehr, wo wir parken sollen bei der Zwei-Stunden-Parkregelung. Ich habe beim Bürgermeister einen Anwohner-Parkausweis beantragt, den ich aber nicht erhalte. Ich wurde an das Amt für öffentliche Ordnung bei der Stadtverwaltung Überlingen verwisen, wo mir die Zuständigkeit ebenfalls verneint wurde.“ (L. Bredlo)


      „Ich wohne zwar erst seit April 2010 in Sipplingen, doch wir haben die gleichen Probleme wie die anderen Bewohner. Wir sind wild von parkenden Badegästen bereits beschimpft worden. Mir wurde vorgeworfen, ich könne nicht Auto fahren. Regelmäßig landen in unserem Garten auch leere Bierflaschen und anderer Müll, den die Badegäste auf diese Weise entsorgen, wenn sie zu ihren Autos zurückkehren.“ (R. Vieweg)


      (Südkurier, 28. August 2010)

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    • Redaktion  |  28. August 2010

      Möglichkeiten fast ausgeschöpft

      Zum Parkplatzproblem vor allem im Westen von Sipplingen beantwortet Bürgermeister Anselm Neher Fragen.

      Was haben sie getan, um die Parksituation in den Griff zu bekommen?
      Die erste Maßnahme bei der Neugestaltung des Uferbereichs war die Erweiterung des Parkplatzes westlich des Bahnhofs um etwa 70 Plätze. Danach erst wurden der Naturbadestrand und die Gastronomie erweitert.
      Alle Maßnahmen fanden großen Anklang. Der Bedarf an Parkplätzen wurde immer mehr. Die Verwaltung hat deshalb mit den Anwohnern die verkehrsrechtlichen Möglichkeiten besprochen und dem Gemeinderat vorgestellt, der dann die Parkzeit in den Wohnstraßen auf zwei Stunden reduziert hat.

      Offenbar hat dies alles bisher nicht ausgereicht. Denken Sie an weitergehende Lösungen?
      Die Möglichkeiten sind fast alle ausgeschöpft. Eine weitere Möglichkeit, das Parken in den Wohngebieten einzuschränken, wäre nur noch über eine Bewirtschaftung, also über Gebühren möglich. Davon hat der Rat bisher abgesehen. Vergessen darf man nicht, dass die einschränkenden Regelungen auch für Anwohner mit den damit verbundenen Konsequenzen gelten.

      Wie viele öffentliche Parkplätze hat die Gemeinde in den letzten Jahren geschaffen?
      Wegen dieser Parkplatznot wurden in einer Klausurtagung weitere Möglichkeiten untersucht. Größere Parkplätze können wegen der uns umgebenden Landschaftsschutzgebiete nicht geschaffen werden und sind auch nicht erwünscht, da unsere Uferanlagen kaum mehr Besucher aufnehmen können. Lediglich die Erweiterung des Westparkplatzes Richtung Westen um etwa 25 Parkplätze hat der Gemeinderat als absolut erforderlich eingestuft.

      Es heißt, dass die öffentlichen Parkplätze in großer Zahl von Bootsbesitzern blockiert werden. Teilen Sie diese Ansicht?
      Viele Bootsbesitzer im Westhafen kommen aus Sipplingen und benötigen keinen Parkplatz. Lediglich die Bootsbesitzer von außerhalb sind auf Parkplätze angewiesen und aus diesem Grund haben wird die Erweiterung des Westparkplatzes gefordert, um auch alle Parkmöglichkeiten für unsere Besucher auszuschöpfen.

      Was sagen Sie zu Vorwürfen, der so genannte Parkwächter der Gemeinde verteile Strafzettel nicht gerecht?
      Unser gemeindlicher Vollzugsbeamter wird stärker kontrollieren. Natürlich kann er nicht zu jeder Zeit überall sein. Er übt seinen Dienst sachgerecht aus.

      FRAGEN: WILHELM LEBERER

      (Südkurier, 28. August 2010)

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    • Redaktion  |  28. August 2010

      Ein Kommentar von Wilhelm Leberer (Südkurier, 28. August 2010):

      Es ist schlimm

      Die Gemeinde Sipplingen hat ein Problem – und zwar ein handfestes. Das Parkchaos auf Wohnstraßen im Westen des Ortes ist nicht zu übersehen.

      Niemand kann sagen, „das ist nicht schlimm.“ Nein, es ist schlimm. Die Fahrzeuge parken kreuz und quer, auch vor Hof- und Grundstückausfahrten. Die Leidtragenden sind die Anwohner. Sie müssen das Chaos ertragen, sich mit den Fahrzeugbesitzern auseinandersetzen und sich auch oft beschimpfen lassen – ob mit freundlichen oder nicht ganz freundlichen Worten sei einmal dahingestellt – , wenn sie darauf hinweisen, dass das Fahrzeug genau an die dieser Stelle nicht verkehrsgerecht geparkt ist. Vehement fordern die Anwohner eine Lösung. Doch Bürgermeister Anselm Neher steht momentan etwas ratlos da. Er mag zwar Recht haben, wenn er sagt, „würde jeder nach der Straßenverkehrsordnung parken, hätten wir keine Probleme.“ Das nützt den Anwohnern nichts. Die Situation ist anders, sie ist unbefriedigend. Und sie ist zudem hausgemacht. Denn mit der Einführung der Blauen Zone und der Zwei-Stunden-Parkzeit-Regelung haben Bürgermeister und Gemeinderat eine Regelung eingeführt, die nur dem Papier nach für Ordnung sorgt. Nach zwei Stunden hat das Auto wieder zu verschwinden. Doch dem ist eben nicht so. Denn wer das kostenlose Freibad besucht, der will nicht schon nach zwei Stunden wieder abziehen, nur weil nicht genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Also, wird auch möglicherweise ein Strafzettel in Kauf genommen. Was ist zu tun? Bürgermeister und Gemeinderat müssen sich darauf besinnen, was sie eigentlich wollen. Zwei Möglichkeiten gibt es: Sipplingen will die vielen Gäste, dann müssen auch genügend Langzeitparkplätze zur Verfügung stehen oder aber Sipplingen will die Gäste nicht, dann muss dies gesagt werden und die Straßen können abgeriegelt werden. Jedenfalls sollte das ganze Parkplatzproblem nicht auf die Anwohner vor ihren Häusern abgewälzt werden.

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    • Redaktion  |  01. September 2010

      Rücksichtslose Tagestouristen

      Zum Parken in Sipplingen:

      Als betroffene Anwohner bemängeln wir, dass, wenn schon eine Kurzparkzeit von zwei Stunden eingeführt wurde, diese nicht kontrolliert wird. Vom „Dorfpolizisten“ wird lediglich überprüft, ob die Parkscheibe hinter der Windschutzscheibe ausliegt. Fast alle Badegäste laufen mehrmals täglich zu ihren Autos, um die Parkscheibe immer wieder neu einzustellen. Auch die Lärmbelästigung, die an Wochenenden schon ab 8 Uhr beginnt und oft bis in die späten Abendstunden anhält, ist nicht länger hinzunehmen. Der Parkplatzsuchverkehr bringt viel Lärm mit sich und die Tagestouristen schlagen die Autotüren zu, schreien herum und unterhalten sich lautstark. Da ja die Straßen und Gehwege zugeparkt sind, wird unser Hof häufig dazu benutzt, um Gummiboote mit dem Kompressor aufzublasen. Viele dieser ungebetenen Gäste meinen auch, unser Hof wäre ein Rastplatz, wo man picknicken darf und den Müll gleich an Ort und Stelle liegen lassen kann. Wenn wir dann darauf aufmerksam machen, dass sie sich auf Privatgelände befinden, so bekommt man vorgeworfen, dass man in dem ganzen Gebiet ja sonst nirgends stehen oder sitzen könne. Von mehreren Touristen wurde uns sogar geraten, wir sollen doch einfach wegziehen, wenn das so störend für uns wäre! Wir sind sicher, dass Bürgermeister Anselm Neher, wenn er sich an den Wochenenden nach Schmalegg zurückzieht, diese Probleme nicht hat.

      A. und B. Schirmeister, Sipplingen

      (Leserbrief, abgedruckt am 1. September 2010 im Überlinger Teil des Südkuriers)

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    • Redaktion  |  25. September 2010

      Südkurier, 25. September 2010 (Auszug):

      Landrat Lothar Wölfle begutachtet umfangreiche Bauarbeiten
      Sipplingen (hk) […] Seine Unterstützung sagte er auch beim gegenüber dem Yachthafen angedachten neuen Parkplatz mit 25 Stellplätzen zu.

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      Antwort von A. Zumbrock  |  12. Oktober 2010    

      Stellungnahme der BUND-Ortsgruppe zum geplanten Bau eines Parkplatzes bei Sipplingen:

      In Sipplingen ist geplant, westlich des jetzigen großen Parkplatzes einen weiteren Parkplatz mit 25 Stellplätzen anzulegen. Diese Parkplätze sind gedacht für die Besitzer von Booten im westlichen Yachthafen. Die Naturschutzverbände lehnen diese Bebauung strikt ab. Dafür gibt es folgende Gründe:

      1. Das beanspruchte Gebiet ist Teil des Landschaftschutzgebiets Bodenseeufer, welches gerade im Hinblick auf den Bebauungsdruck in Seenähe ausgewiesen wurde. Eine Bebauung läuft also gänzlich dem Ziel entgegen, Bebauung in unmittelbarer Seenähe zu vermeiden.
      2. Es sind eindeutig Partikularinteressen, welche für den Parkplatz sprechen (25 Yachtbesitzer).
      3. Selbst wenn der Parkplatz der Öffentlichkeit zur Verfügung stünde, spricht alles dagegen diesen ins Landschaftsschutzgebiet zu legen. Außerdem sind in den letzten Jahren schon große Flächen für Parkplatzbau in Sipplingen geopfert worden. Mehr Parkplätze ziehen immer mehr Verkehr an.
      4. In Sipplingen hat sich die bebaute Fläche in den letzten Jahrzehnten mehr als verfünfacht. Unbebaute Freiflächen sind also sehr kostbar geworden. Eine weitere Bebauung ist unverantwortlich.
      5. Das Gelände des geplanten Parkplatzes ist hängig. Bei einem Bau wären erhebliche Eingriffe ins Gelände erforderlich.

      Die Naturschutzverbände sind insbesondere maßlos darüber enttäuscht, dass Herr Landrat Lothar Wölfle sich für den Bau des Parkplatzes einsetzen will. Es ist bestürzend, dass er Partikularinteressen fördern will und Allgemeininteressen zurückstellt.

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    • Redaktion  |  16. Oktober 2010

      Weiter schrauben an Parklösungen

      Sipplingen (as) Mit der zu Beginn der Sommersaison eingeführten Parkscheibenregelung im westlichen Gemeindegebiet und der intensiveren Überwachung des ruhenden Verkehrs hat sich die Situation in Sipplingen doch etwas zum Besseren gewendet. Dieses Fazit zog Bürgermeister Anselm Neher im Gemeinderat.

      Dennoch wurde über weitere Verbesserungsmöglichkeiten nachgedacht.

      Maximal zwei Stunden durfte man vom 1. April bis zum 30. September nach der neuen Parkregelung sein Auto im westlichen Gemeindegebiet abstellen. Das hat nach Ansicht von Bürgermeister Neher auch Früchte getragen – vor allem nachdem, wie er sagte, ab August ein neuer Gemeindevollzugsbediensteter intensiv den Parksündern hinterher war. „Die Anzahl der verteilten Knöllchen hat zu-, die Beschwerden von Anwohnern über zugeparkte Einfahrten dagegen haben abgenommen“, berichtete Neher. Gleichzeitig trat er dem Eindruck entgegen, dass die Gemeinde mit Strafzetteln ein großes Geschäft mache. Der damit verbundene Personal- und Verwaltungsaufwand fresse die Einnahmen weitgehend wieder auf. Man sei ja auch nicht auf Abzocke aus, sondern wolle in erster Linie Ordnung in den ruhenden Verkehr bringen, betonte der Bürgermeister.

      Das scheint ein gutes Stück weit auch gelungen zu sein. „Wir sind jetzt in der Phase, wo man merkt, dass die getroffenen Maßnahmen ziehen“, meinte Gemeinderat Karl Hepp. Um genauere Schlüsse ziehen zu können, schlug er eine Umfrage unter den betroffenen Anwohnern vor. „Wenn da etwas ganz anderes als weitgehende Zufriedenheit herauskäme, müssten wir uns Gedanken über andere Wege machen.“ Auch Eberhard Widenhorn vertrat die Auffassung, dass die Gemeinde auf dem richtigen Weg ist. Allerdings sollte seiner Meinung nach besser auf die Blaue Zone hingewiesen werden. Etwa mit Aufklebern an den Straßenbeleuchtungsmasten. „Ich glaube, dass viele Besucher die beiden Schilder, die auf die Blaue Zone verweisen, schlichtweg übersehen und gar nicht wissen, dass nur eine begrenzte Parkzeit erlaubt ist“, sagte er.

      Einen weiteren Vorschlag brachte Bernhard Bittlingmaier ins Spiel: die Einrichtung einer Schranke mit Kassenautomat am Parkplatz West. Dann müsste sich der Gemeindevollzugsbedienstete nicht mehr um die dortigen Parksünder kümmern, sondern könnte noch intensiver die Blaue Zone kontrollieren, argumentierte Bittlingmaier. Die Verwaltung will sich nun über die Kosten einer solchen Schranke kundig machen. Für Thomas Seiberle wäre auch die Anstellung eines zweiten Gemeindevollzugsbediensteten über die Sommerferien hinweg vorstellbar.

      Gleichzeitig trug Seiberle vor, dass ihm zu Ohren gekommen sei, dass viele Strafzettel, die sich Sipplinger Bürger eingehandelt hätten, im Rathaus wieder zurückgenommen würden. „Da wird ein Gerücht gestreut“, sagte Bürgermeister Neher, der mit Zahlen konterte: „Ich persönlich habe fünf Strafzettel zurückgenommen und meine Mitarbeiterin auch nicht mehr.“ Dafür habe aber ein plausibler Grund vorgelegen, sei es, dass ein Handwerker tätig war oder etwas angeliefert worden sei.

      (Südkurier, 16. Oktober 2010)

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    • Homepage der Gemeinde  |  20. Oktober 2010

      Kurzbericht zur Gemeinderatssitzung vom 13.10.2010:

      […] Nach allgemeinen Bekanntgaben mit Informationen zur getrennten Abwassergebühr und zur Errichtung einer Wendemöglichkeit in der Maurenstraße und allgemeinen Anfragen aus dem Gemeinderat ging es um die Parksituation in Sipplingen. Hier ließ das Gremium die ablaufende Saison und den Personalwechsel im Bereich des Gemeindevollzugsdienstes Revue passieren und legte nach ausführlicher Beratung einen Aufgabenkatalog für die Verwaltung fest. So soll künftig in den Kreuzungen stärker kontrolliert, das Parkaufkommen am Landungsplatz durch „Badegäste“ in den Uferanlagen eingedämmt, die Errichtung von Schrankenautomaten bei den Parkplätzen geprüft und die Erteilung von Anwohnerparkausweisen erleichtert werden. Betroffene Anwohner im westlichen Gemeindegebiet sollen darüber hinaus im Wege einer Umfrage über ihre Meinung bzw. Erfahrungen befragt werden. […]

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    • Mitteilungsblatt der Gemeinde  |  12. Januar 2011

      Aus der Rede von Bürgermeister Anselm Neher anlässlich des Neujahrsempfangs am 7. Januar 2011, abgedruckt im Mitteilungsblatt der Gemeinde Sipplingen (2011, Nr. 1/2):

      […] Mit dem neu gestalteten Ufer kamen auch mehr Besucher und das Parkplatzproblem nahm zu.

      Die Umfrage in den betroffenen Wohngebieten ist noch nicht ganz ausgewertet – hat aber relativ wenig Erfolg versprechende Lösungsansätze gebracht außer der vermehrten Kontrolle. Der Gemeinderat wird sich in einer der nächsten Sitzungen mit der Angelegenheit intensiv befassen. […]

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    • Mitteilungsblatt der Gemeinde  |  02. März 2011

      Ausgabe 2011, Nr. 9 (Auszug):

      […] Im nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die Parksituation im westlichen Gemeindegebiet und die Auswertung der Fragebögen. Hier wurde zunächst enttäuschend festgestellt, dass von 348 Fragebögen nur knapp 11 % im Rücklauf waren. Dabei wurden insbesondere die Themenschwerpunkte intensivere Überwachung des ruhenden Verkehrs und eine etwa mögliche Modifizierung der Kriterien bei der Ausgabe von Parkausweisen genannt. Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung einstimmig, nach Möglichkeit einen zweiten möglichst flexibel einsetzbaren Vollzugsbediensteten zu beschäftigen und rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit dem Parkausweis zu recherchieren. […]

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    • Redaktion  |  11. März 2011

      Falschparkern geht’s an den Geldbeutel

      VON HOLGER KLEINSTÜCK

      • Verkehrswidriges Parken im westlichen Gemeindegebiet in Sipplingen macht den Anwohnern trotz neuer Parkregelung nach wie vor zu schaffen
      • Wunsch nach strengeren Kontrollen wird umgesetzt
      • Nur elf Prozent der Fragebögen kommen zurück

      Sipplingen -- Lediglich elf Prozent aller 348 Fragebögen, die an Einwohner im westlichen Gemeindegebiet in Bezug auf die dortige Parksituation verteilt worden waren, sind zurückgekommen.
      „Die Befragung war leider nicht sehr vielversprechend. Ich war schon ein bisschen enttäuscht“, bedauerte Bürgermeister Anselm Neher in der Gemeinderatssitzung. Dennoch: Die in den Antworten gewünschten stärkeren Kontrollen wollte der Gemeinderat in Form eines flexibel einsetzbaren zweiten Gemeindevollzugsbediensteten umgesetzt sehen.

      Die zunehmende wilde Parkerei insbesondere im Sommer stellt sich für die Anwohner im westlichen Gemeindegebiet als äußerst belastend dar. So ist das öffentliche Parkplatzangebot vor allem am Wochenende total erschöpft, es herrschen teilweise katastrophale Parkverhältnisse, ganze Straßenzüge und Kurvenbereiche sowie Gehwege sind komplett zugeparkt. Außerdem ist versetztes Parken mit Durchfahrtsbehinderung und das widerrechtliche Belegen von privatem Parkraum zu beobachten. Daher war Ende 2009 nach entsprechende Lösungen und Konzeptionen für eine künftige Parksituation gesucht worden.

      Im März vorigen Jahres hatte sich der Gemeinderat für eine neue Parkregelung im westlichen Gemeindegebiet ausgesprochen, nachdem zuvor eine entsprechende Bürgerinformation stattgefunden hatte. Diese sieht vor, dass in der Zeit von 1. April bis 30. September eines jeden Jahres lediglich zwei Stunden mit Parkscheibe geparkt werden darf.

      Im Oktober des Vorjahres sprach sich das Ratsgremium für eine Umfrage im westlichen Gemeindegebiet aus. „Denn es gibt immer noch viele Beschwerden im besagten Gebiet“, erläuterte Neher. Nach seinen Ausführungen war es ein großes Anliegen der an der Umfrage Beteiligten, Anwohnerparkausweise und strengere Kontrollen einzurichten.

      Gemeinderat Josef Dichgans (CDU) befand, es sei schwer, „mittels der Umfrage bei so schwacher Beteiligung den Willen der Bevölkerung zu ermessen“. Ganz deutlich ersichtlich sei aber die Nachfrage nach strengeren Kontrollen. Bernhard Bittlingmaier (FW) sprach sich für einen zweiten Vollzugsbeamten für Juli und August aus. „Es wäre gut, wenn wir einen in der Hinterhand hätten, der flexibel einsetzbar wäre“, blies Karl Hepp (CDU) ins selbe Horn. Der gleichen Meinung zeigte sich Bernd Ehrle (CDU): „Um strengere Kontrollen kommen wir nicht drum rum – einen Flexiblen idealerweise“, sagte er. „Aber einen stringenten“, warf Neher ein.

      Die ganze Angelegenheit sei eine zweischneidige Sache, so der Bürgermeister weiter. „Auf der einen Seite wollen wir gastfreundlich sein und drücken daher oft ein Auge zu, auf der anderen Seite müssen wir aber auch konsequent sei“, sagte er. Der Wunsch nach einer Schrankenanlage beim Parkplatz West, die Thomas Biller (FW) befürwortete, wollte der Rathauschef nicht verwirklicht sehen. „Zu teuer“, so seine Antwort. Eberhard Widenhorn (CDU) machte schließlich darauf aufmerksam, es sei erforderlich, täglich mehrmals an derselben Stelle zu kontrollieren. „Viel parken vorsätzlich verkehrt – dann ist eine Anzeige angebracht“, sagte er.

      Das Gremium einigte sich schließlich auf einen zweiten Vollzugsbeamten, der je nach Bedarf bei flexibler Arbeitszeit eingesetzt werden soll. In Bezug auf die Anwohnerparkausweise soll die rechtliche Handhabe geprüft werden.

      (Südkurier, 11. März 2011)

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    • K. Kwiatkowski  |  23. August 2011

      Auch mir ist die Parkplatzsituation in Sipplingen bekannt und hat mich so manchen Tag schon Nerven gekostet. Allerdings bin ich kein Anwohner, sondern komme aus einer seenahen Gemeinde ohne Freibad und nutze den See am Feierabend und Wochenende zur Erfrischung und Erholung. Wenn man es streng genommen sehen will, bin ich also einer dieser verteufelten Tagestouristen. Mich bestürzt, dass der ein oder andere Sipplinger den Bodensee und „sein“ Ufer anscheinend als Privateigentum wähnt, auf das nur er und sein auserwählter Kreis an Dauergästen Anspruch hat. Da Frage ich mich allerdings, was macht ein solcher Sipplinger denn sonst so in seiner Freizeit oder außerhalb der Hochsaison. Geht er nicht auch in den umliegenden Städten Lebensmittel einkaufen, Kleidung shoppen, ins Kino, Tanzen etc. Wenn ich mir dann die angestrengte Parkplatzsituation an nicht so heißen Wochenenden oder am Abend in in Innenstädten von Singen, Tuttlingen, Konstanz usw. ansehe, finde ich doch ziemliche Ähnlichkeiten -- und hier parkt dann sicherlich der ein oder andere Sipplinger auf knappen Parkraum. Fakt ist nun einmal, der Bodensee gehört der Allgemeinheit und jeder hat Anspruch auf ein kühles Bad in schönen Ambiente. Fakt ist auch, dass an heißen Sommertagen nicht nur in Sipplingen viel los ist, sondern auch in den anderen Seestrandbäder sowie in jedem Freibad in der Umgebung. Anstatt in diesem Blog den bösen Kreis von Tagestouristen zu verteufeln -- die man außerhalb der Hochsaison als zahlenden Gastronomiegast dann ja doch gerne sieht -- sollte man lieber an einer Lösung arbeiten, die für alle Personenkreise erträglich ist.

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      Antwort von J. Straub  |  23. August 2011    

      Sehr geehrte(r) Frau/Herr Kwiatkowski,

      herzlichen Dank für Ihre Außensicht. Ich zähle zu den Kritikern des übermäßigen Tagestourismus, wobei ich nicht die Gäste „verteufle“, sondern die aktuellen Rahmenbedingungen mit deren Begleiterscheinungen für verbesserungswürdig halte.

      In der Tat nutze ich häufig die Infrastruktur unserer Nachbargemeinden. Dort ist es üblich, eine angemessene Parkgebühr zu entrichten und den Parkraum auf ein erträgliches Maß einzuschränken, bspw. mit Parkverbotszonen oder Parkausweisregelungen für Anwohner. Sobald die vorhandenen Parkplätze belegt sind, kann man davon ausgehen, dass auch Kapazitätsgrenzen der Geschäfte oder Freizeiteinrichtungen erreicht sind. An Tagen mit besonders großem Besucherandrang (z.B. bei Veranstaltungen) weiche ich auf das Fahrrad oder auf die öffentlichen Verkehrsmittel aus. Gerade für Freizeitaktivitäten ohne die Notwendigkeit eines bequemen Transportfahrzeugs sind diese dank der guten Anbindung Sipplingens bestens geeignet. Das gilt übrigens auch umgekehrt.

      Das „schöne Ambiente“ Sipplingens gibt es leider nicht zum Nulltarif. Unsere Gemeinde setzt(e) speziell im Uferbereich sehr viele finanzielle Mittel ein, die an anderen Stellen eingespart werden müssen. Dabei fallen mir u.a. die steigende Pro-Kopf-Verschuldung, die maroden Wasserleitungen und der verletzungsträchtige Rathausplatz ein. Auch als Privatpersonen werden wir ordentlich zur Kasse gebeten, was meines Erachtens einen gewissen Qualitätsanspruch rechtfertigt. So bezahl(t)en wir vergleichsweise hohe Grundstücks-, Immobilien- oder Mietpreise, halten uns an die teuren Auflagen des Denkmalschutzes oder engagieren uns in vielfältiger Weise für ein intaktes Dorfleben, womit wir zu unserem schönen Ambiente beitragen. Diese Motivation gilt es zu fördern und zu erhalten.

      Wir sollten „an einer Lösung arbeiten, die für alle Personenkreise erträglich ist“ -- hier erhalten Sie meine volle Zustimmung. Dazu bedarf es eines mehrheitsfähigen Tourismuskonzepts. Wir Sipplinger müssten uns zunächst der Frage stellen, wo wir uns zwischen Quantität und Qualität einpendeln wollen.

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    • Redaktion  |  27. September 2011

      Viel Lob für Vollzugsdienst

      Sipplingen (hk) „Offenbar bewährt“ habe sich nach Worten von Bürgermeister Anselm Neher der Gemeindevollzugsdienst im Sommer dieses Jahres in Bezug auf das Parkproblem. „Wir sind recht ordentlich durch die Saison gekommen“, fasste Neher in jüngster Gemeinderatsitzung zusammen.

      In das gleiche Horn blies Gemeinderat Bernhard Bittlingmaier (FW): „Er macht eine Super-Arbeit, aber an manchen Tagen kann er es unmöglich allein schaffen.“ Er spielte hier auf die Augustwochenenden an, an denen viele Straßen wieder zugeparkt gewesen waren. „Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge wären im Ernstfall nicht durchgekommen“, sagte er. „Wir müssen eine Lösung finden, wie wir den Gemeindevollzugsdienst unterstützen können.“

      (SÜDKURIER, 27. September 2011)

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    • M. Nickley  |  11. April 2012

      Hier meldet sich noch so ein nicht so willkommener Tagestourist.

      Ich schätze Sipplingen sehr, da der Ort mit dieser Lage einen sehr hohen Erholungs- und Freizeitwert hat (gerade mit Kleinkind).

      Auch mich stört als Gast, der Erholung sucht, das Verkehrsaufkommen und die Parkplatzsituation sehr und ich würde gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, zumal der Bahnhof in Sipplingen in einer Toplage ist.

      Nur leider sind die Bahn-Verbindungen von Tuttlingen aus sehr schlecht mit zwei mal Umsteigen in Singen und Radolfzell und auch sehr teuer (einfache Fahrt pro Person 12,20 €).

      Ich empfehle ein verkehrsmaßiges Gesamtkonzept bzgl. öffentlicher Verkehrsmittel mit Einbeziehung des Umlandes mit attraktiven Verbund-Tageskarten wie z.B. innerhalb des Verkehrsverbundes Hegau-Bodensee.

      Ich hoffe, hier etwas anregen zu können.

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