Tourismus

2. Juni 2008

Der Fremdenverkehr ist ein wichtiges Standbein unserer Gemeinde.
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    • Redaktion  |  02. November 2011

      Ursipplingerin geht nach 20 Jahren

      Bürgermeister Anselm Neher verabschiedete Ruth Bonauer von der Sipplinger Tourist-Information in den Ruhestand

      Sipplingen (hk) Fast 20 Jahre war Ruth Bonauer in der Tourist-Information Sipplingen tätig. „Das ist eine lange und auch sehr wichtige Zeit in der Entwicklung von unserem Tourismusgeschäft“, sagte Bürgermeister Anselm Neher, der die Touristikerin unter dem Applaus der Gemeinderäte und Bürger in den Ruhestand verabschiedete. Bonauer war noch unter Altbürgermeister Kurt Binder eingestellt worden. „Dabei hatte er eine sehr glückliche Hand“, so Neher .

      Er sagte weiter, Bonauer sei eine „Ursipplingerin“, die sich durch ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber ihrer Gemeinde auszeichne, große Menschenkenntnis besitze und auch gerne in Sipplingen wohne. „Sie kennen jeden und jeder kennt Sie“, so Neher.

      Rückblickend sagte der Bürgermeister, dass vor 20 Jahren noch eine völlig andere Anforderung an einen Tourismusstandort verbreitet gewesen sei. Internet habe es noch nicht gegeben, Bonauer habe die Entwicklung mitgetragen und selbst aktiv mitgewirkt. Neher sagte weiter, dass sich der Tourismus langsam entwickelt habe, am Anfang sei noch von Fremdenverkehr gesprochen worden. Erst der Begriff Tourismus habe den „touch“ gehabt, das zunehmend Feriengäste erschienen seien. Nach und nach habe man entdeckt, dass es für die Einheimischen in Sipplingen nicht nur schön sei, sondern dass man auch gern Gastgeber sei.

      „Dieses Gastgeber sein ist das, was diejenigen ausmacht, die in der Tourist-Information beschäftigt sind. Der Mensch muss dort ankommen. Er muss freudig empfangen werden. Er muss wissen, jetzt kommt er in gewisser Weise nach Hause. Er fühlt sich dann Zuhause. Und dieses Gefühl mitzuteilen ist Ihnen wahrhaft gelungen“, sagte Neher zu Bonauer. Diese habe zum einen Lokalkolorit verbreitet, zum anderen habe sie brilliert durch ein ausgezeichnetes Wissen um die hiesige Region. Bonauer habe die Menschen beraten. „ohne dass sie es besser gewusst hat, wenn man so will“. Neher: „Sie haben den Mensch und den Urlaubswunsch stets in den Mittelpunkt Ihres Gesprächs gestellt. Und was kann es schöneres sein, wen der Gast dann bei uns geblieben ist.“

      (SÜDKURIER, 02. November 2011)

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    • Redaktion  |  02. November 2011

      Angst vor dem „großen Chaos“

      Sipplingen (hk) Wieder Ärger um Hundehalter in Sipplingen: Stark kritisiert hat Gemeinderat Bernhard Bittlingmaier (FW) in der Gemeinderatsitzung die Verunreinigungen mit Hundekot rund um die Uferanlagen. „Ich stelle fest, dass immer mehr Auswärtige zu uns kommen, und dann ihre Hunde am Ufer frei laufen lassen“, sagte er.

      Wenn das so weiter gehe, sei eines Tages ein „großes Chaos“ zu befürchten, Schwimmen sei dann kaum noch möglich. Bürgermeister Anselm Neher entgegnete, dass Hunde in der Tat „überhand genommen“ hätten. Das bestätigten auch die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information, demzufolge Klagen von Besuchern meist Hundverunreinigungen zum Inhalt hätten.

      „Die meisten Hundebesitzer wissen, wie man mit einem Hund umgeht. 10 bis 20 Prozent scheinen das aber nicht zu wissen“, sagte Bürgermeister Neher. Es gelte, die Beschilderung zu überprüfen, auch der Gemeindevollzugsdienst müsse verstärkt ein Auge auf die Uferanlagen werfen.

      Erst vor wenigen Tagen hatte die Gemeindeverwaltung in ihrem Organ darauf verwiesen, dass Kinderspielplätze und Grünanlagen keine Hundeklos seien. Sie appellierte an die Hundehalter dafür zu sorgen, „dass diese Flächen, wo tagsüber Kinder spielen, nicht für Hunde zugänglich sind und schon gar nicht als Plätze für deren Notdurft angesehen werden können“. Sie stellte ferner fest, dass die Uferanlagen generell für Hunde gesperrt sein. Alle Hundehalter, so die Verwaltung weiter, „sind sehr dringend gebeten, künftig vermehrt darauf zu achten, dass ihre Hunde in den vorgenannten Bereichen keine Verschmutzungen mehr vornehmen“. Außerdem wies die Verwaltung darauf hin, dass das freie Laufenlassen von Hunden in den Parkanlagen und Naturschutzgebieten streng verboten sei. Neher kündigte an, dass die Angelegenheit noch einmal im Gemeinderat behandelt werden müsse, um Verbesserungen zu erreichen.

      (SÜDKURIER, 02. November 2011)

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    • Redaktion  |  16. März 2012

      Jetzt übernimmt eine Frau das Ruder

      Sipplingen (hk) Cornelia Lang löst Christian Müller als Chef des Touristik-Fördervereins ab.

      Cornelia Lang steht ab sofort dem Touristik-Förderverein vor. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende löst Christian Müller ab, der das Amt seit 2008 innehatte, es jetzt aus beruflichen Gründen aber abgeben musste. Bei der Jahresversammlung in der „Krone“ machte Müller in seinem Jahresrückblick deutlich, dass der Verein sein für 2011 gestecktes Ziel nicht erreicht habe. Grund dafür sei das aufgrund schlechten Wetters „leider ins Wasser gefallene“ Seezauber-Fest gewesen, das im August in den Seeuferanlagen unter dem Motto „Feurige Nacht“ hätte hätte stattfinden sollen. „Wir haben daraus gelernt; im Nachhinein ist man immer schlauer“, bedauerte Müller den Schritt der Absage, den man seiner Meinung „vielleicht nicht“ hätte machen müssen. Adrian Staiger, Vorsitzender der das Fest mitveranstaltenden Musikkapelle Sipplingen flocht ein, man habe sich seinerzeit infolge der ungünstiger Wettervorhersage zu diesem Schritt entschieden. Entgegen dieser Vorhersage habe das Tief aber dann einen anderen Kurs genommen, sodass es am Abend warm und trocken war. Dieses Jahr nun hoffe man auf besseres Wetter, um das Fest zum zehnten Mal ausrichten zu können. Das Moto „Feurige Nacht“ bleibe bestehen, so Müller.

      Der Ausfall des Festes hatte auch eine gravierende Auswirkung auf die Kasse des Vereins: Angesichts fehlender Einnahmen und zu bezahlenden Ausfallgagen sank das Vereinsvermögen allein um rund 8000 Euro, wie Kassier Josef Weiss berichtete.

      Schriftführerin Ruth Bonauer berichtete von 16 neuen Mitgliedern, die die Anzahl auf insgesamt 98 Personen hätten steigen lassen. „Es ist wichtig, dass wir die Tourist-Information bei verschiedenen Aktionen finanziell unterstützen“, machte sie den Sinn und Zweck des Fördervereins klar. In das gleiche Horn blies Bürgermeister Anselm Neher. „Wir brauchen den Touristikförderverein. Er ist ein wichtiger Financier von Veranstaltungen“, betonte er. Die Gemeinde Sipplingen stehe in ständiger Herausforderung in Bezug auf den Tourismus, die man aber auch gerne annehme. „Die Touristen kommen nicht von alleine“, gab Neher zu bedenken.

      (SÜDKURIER, 16. März 2012)

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